Worum geht es? Nicht immer ist bekannt, welches Material / welchen Werkstoff man gerade vorliegen hat. Zur Wareneingangskontrolle oder auch zur Überprüfung im Schadensfall ist es von Vorteil zu wissen, ob die eingestempelten Angaben oder das Werkszeugnis der Wahrheit entsprechen. Wir erhalten je nach Verfahren in bis zu 30 Sekunden Aufschluss über die genaue Legierungszusammensetzung und stellen an die entsprechende „NORM“ 3.2 angelehnte Werkszeugnisse aus.
RFA – Röntgenfluoreszenzanalyse: Dieses völlig zerstörungsfreie Verfahren ist reinstraumgeeignet und macht sich die spezifische Anregungsenergie der Elemente zu Nutze, um innerhalb weniger Sekunden mit einer Genauigkeit von ~0.1% Aufschluss über die Legierungszusammensetzung zu geben.
OES – Optische Emissionsspektrometrie: Hauptanwendungsbereiche sind vor allem un- bzw. niedriglegierte Stähle, bei denen es speziell auf den Kohlenstoffgehalt und andere leichte Elemente ankommt. Mittels einer Wolframelektrode wird durch einen Lichtbogen unter Schutzgasatmosphäre die Oberfläche des zu prüfenden Stückes lokal leicht aufgeschmolzen und die Legierungszusammensetzung mit einer Genauigkeit von ~0,1% gemessen.
Eichung und Kalibrierung Unsere Geräte werden regelmäßig überprüft und kalibriert. Dafür stehen uns eine Reihe zertifizierter Vergleichsproben zu Verfügung, deren Legierungzusammensetzung mit großer Genauigkeit bekannt ist.