Nationale Normen

In einer Vielzahl von Verordnungen und Gesetzen werden Abnahme und wiederkehrende Prüfung von Elektroanlagen und elektrischen Betriebsmitteln gefordert.
Nationale Normen
Nationale Normen
Hier ein Überblick:

Im Elektrotechnikgesetz ETG 1992 (BGBL Nr. 106 / 1993) sind keine Fristen, sondern die grundlegenden Rahmenbedingungen definiert.

Die ÖVE EN50110 („Betrieb von elektrischen Anlagen", durch die ETV verbindlich erklärt) ist in Bezug auf die Errichtungsvorschriften nahezu allumfassend, auch hier sind keine Fristen definiert.

Die ÖVE-EN8007 ist die zusätzliche Vorschrift für Krankenhäuser und medizinisch genutzte Räume außerhalb von Krankenhäusern.

In der Gewerbeordnung (GewO) sind Fristen grob definiert.

Das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (AschG) definiert den Begriff Arbeitsmittel und die Fristen für Wiederholungsprüfungen nahezu eindeutig.

Die Elektroschutzverordnung (ESV 2003) ist die Verordnung zum ArbeitnehmerInnenschutzgesetz und gilt sowohl für Anlagen als auch für Betriebsmittel und Geräte. Hier sind Fristen variabel definiert.

Die Arbeitsmittelverordnung (AM-VO) legt für bestimmte Arbeitsmittel Prüfungen und Fristen fest.

In der VEXAT-Verordnung explosionsfähige Atmosphären - sind die Zeitabstände von elektrischen Anlagen und elektrische Betriebsmittel, die in explosionsgefährdeten Bereichen verwendet werden, definiert.

Versicherungsbedingungen verlangen die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften unter Androhung des Verlustes des Versicherungsschutzes.