Arbeitsmittelverordnung

Mit dem Inkrafttreten der Arbeitsmittelverordnung
hat sich die „Instandhaltungslandschaft" entscheidend verändert.


Arbeitsmittelverordnung
Arbeitsmittelverordnung
Die AM-VO 2000 legt im wesentlichen fest:
  • Welche Arbeitsmittel sind zu prüfen?
  • Wann ist zu prüfen? (Prüfpflichten, Abnahmeprüfung, wiederkehrende Prüfung)
  • Wer darf prüfen?
  • Wie dürfen Arbeitsmittel benutzt werden?
  • Wie müssen Arbeitsmittel beschaffen sein?


Wiederkehrende Prüfungen

Arbeitsmittel, bei denen Abnutzung (Verschleiß) oder andere schädigende Einflüsse eine Gefährdung von Arbeitnehmer/innen hervorrufen können, sind wiederkehrend zu überprüfen.
Die wiederkehrenden Prüfungen sind einmal im Kalenderjahr (Jänner bis Dezember), längstens aber nach 15 Monaten vorzunehmen. Die Ergebnisse von wiederkehrenden Prüfungen sind schriftlich in Befunden festzuhalten.

Es ist zu prüfen:
  • Zustand von verschleißbehafteten Komponenten (z.B. Bremsen, Kupplungen, Rollen, Räder und Tragmitteln),
  • Einstellung von sicherheitsrelevanten Bauteilen und Sicherheitseinrichtungen (z.B. Lastkontrolleinrichtungen, Bewegungsbegrenzungen),
  • Funktion sicherheitsrelevanter Bauteile (z.B. Schalteinrichtungen, Notausschaltvorrichtungen, Lichtschranken, Bewegungssensoren, Kontaktleisten, Schaltmatten, Warn- und Signaleinrichtungen, Verriegelungen),
  • bei Arbeitskörben auch die Eignung des Arbeitsmittels (Kran, Hubstapler), mit dem der Arbeitskorb gehoben wird.